Lindenhardttour

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Der Premiumweg Lindenhardttour belegte beim Wettbewerb schönster Wanderweg 2010 den dritten Platz in der Kategorie "Touren"

Die Lindenhardttour ist ein rund 12 km langer Rundwanderweg, die letztmalig im Jahr 2015 mit dem Deutschen Wandersiegel ausgezeichnet wurde.

Die Lindenhardt ist ein ca. 65 Hektar großer Waldkomplex mit der historischen Nutzungsform Niederwald. Alle 20-30 Jahre wurden die 8-12 cm starken Eichen gefällt.

Logo Deutschlands schönster Wanderweg 2010„Geerntet“ wurde die Rinde als wichtigster Grundstoff für die ortsansässigen Gerbereien bis Mitte des letzten Jahrhunderts.

Der Weg durchquert das Riedbachtal und führt hinauf zur Kleudelburg, die 1722 als Jagdhof von Landgraf Ernst-Ludwig von Hessen-Darmstadt errichtet wurde.

Der Wildkeller mit einem schönen Tonnengewölbe sowie der Brunnen sind heute noch erhalten. Das ehemalige Forsthaus stammt von 1884.

Auf dem Weg durch den Wald entdecken Sie einen „Hirschstein“. Ludwig VIII ließ ihn für seinen Jagderfolg auf einen Zwanzigender mit 500 Pfund Gewicht errichten.
 

Nach der Umrundung der Lindenhardt führt der Weg hinab ins Edertal. Die Eder gilt als der sauberste Fluss in Hessen und die Ederaue im oberen Edertal steht unter europäischem Schutz nach der Flora- Fauna-Habitat-Richtlinie.

Die Route führt mit abwechslungsreichen Ausblicken auf die Eder, weiter auf den Bergrücken von Dodenau.

Hier bieten sich zur Rast und Einkehr viele Möglichkeiten an und auch der Besuch im Wildgehege ist sehr zu empfehlen.

Höhenprofil Lindenhardt

 

Informationspult „Jagdschloss Kleudelburg“

Die Kleudelburg errichtete Landgraf Ernst-Ludwig ab 1722 als eine Ansammlung einzeln stehender Gebäude. Die größeren davon waren ein Herrenhaus, ein Kavaliershaus, ein Jagdzeughaus und zwei Marställe. Nach 1770 ließ sein Enkel, Ludwig IX, die Bauten versteigern. Das ehemalige Logierhaus der Bediensteten wurde auf dem nahegelegenen, neugegründeten Auhammer wiederaufgebaut, wo es heute noch steht.

Bei den Jagdaufenthalten der Landgrafen wurde das Battenberger Land in Aufregung versetzt, wenn rot- und grünberockte Reiter, herausgeputzte Hofdamen in prächtigen Kutschen mit ihrem Personal und zahllose Jagdhunde in den engen Gassen Battenbergs Einzug hielten.

Verkehrs- und Verschönerungsverein Dodenau e.V.

Bahnhofstraße 3 · 35088 Battenberg/Dodenau

Telefon 0 64 52/66 27 · Telefax 0 64 52/9 31 03 62

Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

www.luftkurort-dodenau.de

Öffnungszeiten:

1. Mai bis 31. Oktober:
Mo. 10-12 Uhr, Mi. 14-16 Uhr, Fr. 14-17 Uhr

1. November bis 30. April: Mo. 10-12 Uhr,
Mi.  14-17 Uhr

 

Der ehemalige Wildkeller mit schönem Tonnengewölbe und der Brunnen sind von der Kleudelburg erhalten geblieben.

Informationspult Hirschstein

Landgraf Ludwig VIII von Hessen-Darmstadt ließ an Orten besonderer jagdlicher Erfolge Gedenksteine errichten. Diese Hirschsteine weisen auf von ihm erlegte oder gefangene kapitale Hirsche hin. An dieser Stelle hat er einen Zwanzigender mit 500 Pfund Gewicht erlegt.

Er jagte vornehmlich mit der Windbüchse, eine Gewehrart, bei der gepresste Luft das Geschoss durch den Lauf trieb, vergleichbar mit dem heutigen Luftgewehr.

Ein weiterer Hirschstein bei Elbrighausen erinnert an den berühmtesten Hirsch Hessens, den „Battenberger“, der lebend eingefangen nach Darmstadt Kranichstein gebracht wurde. Die Wälder um Battenberg galten im 18. Jahrhundert als die wildreichsten des Großherzogtums.

Informationspult „Die Ederaue“

Die Flussaue, auch nur Au(e) genannt, ist die vom wechselnden Hoch- und Niedrigwasser geprägte Niederung entlang eines Baches oder Flusses. Auen stehen als Teil der Flusslandschaft in permanentem Austausch mit dem Fluss selbst und seinem Einzugsgebiet. Durch den Wechsel von Überflutung und Trockenfallen sind Auen sehr dynamische Lebensräume.

Die Eder gilt als der sauberste Fluss in Hessen mit sehr wertvollen Auwaldstrukturen und einer artenreichen Tier- und Pflanzenwelt. Im Gewässersystem der Eder – in der Flussaue und in den Auen der in die Eder mündenden Bäche – wurden von der Quelle im Rothaargebirge bis zur Mündung in die Fulda 23 Naturschutzgebiete ausgewiesen.

Ausgedehnte Wiesen und Weiden, Altwasser und Gräben, beherbergen Grasfrösche, die seltene Schwanenblume, die Gauklerblume und die gelbe Sumpf-Schwertlilie. Hier finden sich immer wieder große Schwärme von Wacholderdrosseln mit Rotdrosseln, Ringeltauben und Kiebitze ein. Spektakulär sind große Scharen von rastenden Kranichen in den Auewiesen. Im Sommer beziehen Braunkehlchen, Wiesenpieper und Bachstelzen ihre Reviere in der Ederaue. Regelmäßig suchen Graureiher die Aue auf. Stare, Rot- und Schwarzmilane, Mäusebussarde, Turmfalken und weitere Arten beleben die reiche Aue (Gerhard Kalden, Naturerlebnis Edertal).

      Tipp:

Besuchen Sie vor oder nach der Wanderung Rot- und Damwild im Wildgehege Dodenau. Das Wildgehege mit Walderlebnispfad ist ganzjährig geöffnet und der Eintritt ist kostenlos.

 

Essen und Trinken

Battenberg-Dodenau

  • Hotel Sassor
    Telefon 06452/939939, Öffnungszeiten: ganztägig, 
    kein Ruhetag (zw. 14-16 Uhr nach Vereinbarung)
  • Berghotel Waidmannsheil
    Telefon 06452/6086, Öffnungszeiten: ganztägig, kein Mittagstisch von Mo.-Fr.), kein Ruhetag
  • Hotel Waldpension Ederblick
    Telefon 06452/6462, Öffnungszeiten: ganztägig, kein Ruhetag
  • Bikerpension & Treff Arnold
    Telefon 06452/6612, Öffnungszeiten: ganztägig, kein Ruhetag